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Bierdeckel im Sonderformat


Seit mehr als 130 Jahren gibt es ihn, den bedruckten Bierdeckel, und seither ist er aus keiner Bierstube und keinem Wirtshaus mehr wegzudenken. Ursprünglich war er dazu da, um das Bier abzudecken, damit man es vor lästigen Fliegen schützte – daher auch sein Name. Heute dient der Bierdeckel vielmehr als Auffänger von Tropfen. Oft wird er auch genutzt, um auf ihm, durch Striche, die Anzahl der servierten Biere zu notieren und in manchen Schenken dürfen Stammgäste ihren „Deckel machen“, das heißt, sie hinterlegen ihren persönlichen Bierdeckel, lassen quasi anschreiben und zahlen bei einem späteren Besuch. Man sieht, so ein Bierdeckel wird viel genutzt und geht durch zahlreiche Hände. Und das macht ihn zu einem hervorragenden Werbeträger, vor allem dann, wenn er ein Blickfang ist.

Je interessanter Sie ihre Bierdeckel bedrucken lassen, desto besser bleiben Sie und die Brauerei bzw. das Unternehmen, welches sein Logo darauf verewigt, in Erinnerung. Insbesondere Bierdeckel im Sonderformat erfreuen sich großer Beliebtheit bei Gästen von Restaurants und Wirtshäusern. Welcher Vater und welche Mutter ist nicht heilfroh, wenn die Kinder sich durch einen Stapel quadratischer, bunter Bierdeckel ablenken lassen, indem sie Kartenhäuser bauen und somit ein wenig ruhiger am Tisch sitzen? Aber auch durch aufgedruckte Aphorismen und Merksprüche können Bierdeckel einen netten Zeitvertreib darstellen und zum Gespräch anregen.

Aufgrund dieser regelrechten „Bierdeckelkultur“, die sich in Deutschland im Laufe der Zeit entwickelt hat und längst zur Tradition geworden ist, ist der Bierdeckel in der Tat ein äußerst interessantes Werbemittel, das nicht selten auch die Gaststube verlässt und als Postkarte seinen Weg hinaus in die Welt findet. Vor allem Bierdeckel im Sonderformat fallen auf und dienen gern als Souvenir und Mitbringsel. Je bunter und lustiger bedruckt, je interessanter in der Form, desto besser! Denn ein jeder, der eine Gaststätte betritt, bekommt ihn unweigerlich vor sich auf den Tisch gelegt und wirft mindestens einen Blick auf ihn. Man kann also den Werbewert eines solch alltäglichen Gebrauchsgegenstandes, der längst zu einem „Kultgegenstand“ geworden ist, nicht hoch genug einschätzen.